Rainers Bildersammlung

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Zitatesammlung

"König Hue von Liang hatte im Jahr 322 vor Chr. Weise aus allen Ländern gebeten, an seinen Hof zu kommen. Menzius folgte dem Aufruf als knapp 50-Jähriger. Als der König ihn um einen Rat bat, der seinem Königreich nützen würde, wehrte er allerdings ab: Warum wollt Ihr vom Nutzen reden, oh König? Wenn der König spricht: Was dient meinem Reiche zum Nutzen? So sprechen die Adelsgeschlechter: Was dient unserem Haus zum Nutzen? Und Ritter und Leute des Volkes sprechen: Was dient unserer Person zum Nutzen? Hoch und Niedrig sucht sich gegenseitig den Nutzen zu entwinden und das Ergebnis ist, dass das Reich in Gefahr kommt."
Mengzi (Menzius) (-372 - -289)

"Ich wundere mich immer wieder, wenn ich sehe, wie manche die Zeit anderer beanspruchen und wie die sich allzu bereitwillig drauf einlassen. Beide Seiten sehen auf das, weswegen die Zeit beansprucht wird, auf die Zeit selber achtet keiner. Da wird sozusagen nichts gefordert und nichts gegeben. Mit der kostbarsten Sache der Welt geht man um wie mit einem Spielzeug."
"Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird."
Seneca (1-65)

"Die Tinte des Gelehrten ist wertvoller als das Blut des Märtyrers."
Mohammed (570-632)

"Meine eigenen Beobachtungen veranlassen mich zu der Feststellung, daß niemals der Mangel an fähigen Beamten im Staatsdienst so groß war wie heute."
Wang An-Shih (1021-1086)

"Diejenigen, die Frauen aus Missgunst verleumdet haben, sind Kleingeister, die zahlreichen ihnen an Klugheit und Vornehmheit überlegenen Frauen begegnet sind. Sie reagieren darauf mit Schmerz und Unwillen, und so hat ihre große Missgunst sie dazu bewogen, allen Frauen Übles nachzusagen. Wenn ein Mann Gefallen an der Verleumdung des weiblichen Geschlechts findet, so liegt die Ursache hierfür in einer gewaltigen Niedrigkeit seiner Gesinnung."
Christine de Pizan (1363 - 1434)

"Denn die Masse der Menschen läßt sich mit dem Schein ebenso abspeisen wie mit der Wirklichkeit, ja häufiger wird sie durch den Schein mehr bewegt als durch die Wirklichkeit."
"Noch nie galt es als kluge Maßnahme, sein ganzes Schicksal zu riskieren und dabei nicht alle seine Kräfte eizusetzen."
"Die Gewohnheit aber, die Verfassung zu guten Zwecken zu brechen, bewirkt, dass man sie unter diesem Deckmantel dann auch zu schlechten bricht."
"Wer einem Staatswesen eine Verfassung zu geben hat, tut immer klug daran, Vorsorge für den Schutz der Freiheit zu treffen."
Niccolo Machiavelli (1469-1527)

"Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt."
"Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache, dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen können."
"Wenn alle ins Verderben gehen, scheint keiner zu gehen. Nur wer etwa anhält, macht wie ein fester Punkt das Abirren der anderen bemerkbar."
Blaise Pascal (1623-1662)

"Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück : Null"
Voltaire (1694-1778)

"Ein Philosoph ist ein Mann, der nicht nur seine eigene, sondern auch anderer Leute Glückseligkeit zu befördern sucht, und wirklich befördert."
Luise Adelgunde Victorie Gottsched (1713 - 1762)

"Geschäftsleute des gleichen Gewerbes kommen selten, selbst zu Festen und zu Zerstreuungen, zusammen, ohne dass das Gespräch in einer Verschwörung gegen die Öffentlichkeit endet."
Adam Smith (1723-1790)

"Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn. Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat? Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt, um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen. Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen. Der Staat muß untergehn, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet." (Demetrius I, Fürst Sapieha)
Friedrich Schiller (1759-1805)

"Die Freiheit wurde von einem Fürsten noch nie verschenkt noch verkauft; ein Volk, das sie haben will, muß sie rauben. Dem Geduldigen gibt man nichts, dem Drohenden wenig, dem Gewalttätigen alles."
Ludwig Börne (1786-1837)

"Liberty cannot be preserved without a general knowledge among the people."
John Adams, zweiter US-Präsident (1797 - 1801)

"Ich hasse alle Kirchen. Ich liebe die Menschen. Ich glaube an Gott."
Victor Hugo (1802 - 1885)

"Völker und Fürsten lagen vor den Päpsten im Staube. Das Weltreich, welches sie errichteten, und sein Bestehen bis auf den heutigen Tag ist das größte Wunder, welches die Geschichte kennt. Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß noch wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament - auf der Dummheit der Menschen."
Otto von Corvin (1812-1886)

"Von Marx zitierte Aussage eines englischen Gewerkschafters, wonach das Kapital bei 50 Prozent Profit 'positiv waghalsig' wird, bei 100 Prozent 'alle menschlichen Gesetze' mißachtet und bei 300 Prozent 'zu jedem Verbrechen' fähig ist."
"Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse."
Karl Marx (1818-1883).

"Wer in der Naturwissenschaft nach unmittelbarem Nutzen jagt, kann ziemlich sicher sein, dass er vergebens jagen wird."
Hermann von Helmholtz (1821-1894)

"Geld ist das Brecheisen der Macht."
"Wenn die Christen an Gott glauben würden, hätte man das gemerkt."
Friedrich Nietzsche (1844-1900)

"On croit mourir pour la patrie, on meurt pour des industriels."
Anatole France (1844-1924)

"Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann noch Dividende haben wollen."
"Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann."
"Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger".
"Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor der Null."
"Ein gutes Leben hat nur selten einen Menschen ruiniert. Was den Menschen ruiniert, glaubt mir, sind die dummen Geschäfte."
Carl Fürstenberg (1850 - 1933)

"Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich, wie die Wolke den Regen."
Jean Jaurès (1859-1914)

"Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution - und zwar schon morgen früh."
Henry Ford (1863-1947)

"Die Staaten unserer Tage sind tiefverschuldete Bettler."
"Man vergesse nicht, dass jede Einfuhr nicht anders bezahlt werden kann als durch Ausfuhr."
"Die Volksmeinung, dass man durch Sparsamkeit an sich reich werden könne, ist irrig."
"Oberhalb einer mäßigen Vermögenseinheit gehört jeder Nachlaß dem Staat."
"Die Abgaben sind um so höher zu bemessen,je überflüssiger und je kostbarer das eingeführte oder erzeugte Produkt sich darstellt."
Walther Rathenau (1867 - 1922)

"Ich glaube an Gott, nur nenne ich ihn Natur."
Frank Lloyd Wright (Architekt, 1867 - 1959)

"Wir Amerikaner behaupten, ein friedliebendes Volk zu sein. Doch wir schäumen über vor Freude über die Möglichkeit, Bomben aus Flugzeugen auf hilflose Zivilisten werfen zu können. Unsere Herzen schwellen vor Stolz bei dem Gedanken, dass Amerika im Laufe der Zeit seinen eisernen Fuß auf den Nacken aller anderen Nationen setzen wird. Das ist die Logik des Patriotismus."
Emma Goldman (Anarchistin, 1869 - 1940)

"In der bürgerlichen Gesellschaft ist der Sozialdemokratie dem Wesen nach die Rolle einer oppositionellen Partei vorgezeichnet, als regierende darf sie nur auf den Trümmern des bürgerlichen Staates auftreten."
"Auf meiner Grabtafel dürfen nur zwei Silben stehen. Zwi-zwi. Das ist nämlich der Ruf der Kohlmeisen, die ich so gut nachmache, daß sie sofort herlaufen."
"Man lernt am schnellsten und am besten, indem man andere lehrt."
Rosa Luxemburg (1871-1919)

"Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren."
"Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht."
Paul Valéry (1871-1945)

"Leider beherrscht der Mensch die Natur, bevor er gelernt hat, sich selber zu beherrschen."
Albert Schweitzer (1875-1965)

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."
"Wir können die Probleme der heutigen Zeit nicht mit derselben Denkart lösen, welche jene Probleme hervorgebracht hat."
Albert Einstein (1879-1955)

"Europäer ist man nicht von Geburt, man wird es durch Bildung."
Robert Schuman (1886-1963)

"Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
Kurt Tucholsky (1890-1935)

"Jeder nimmt es dir übel, wenn du ihn seine Dummheiten nicht allein machen lässt."
Hans Fallada (1893-1947)

"Nach dem gleichen sozialen und psychologischen Schema wie bei allen SS-Kernmannschaften vollzog sich die Entwicklung in SD und Gestapo.Ihre obersten Häuptlinge hatten nicht selten gerade für die maßgebenden Stellungen Männer ausgewählt, die mit den Gesetzen bereits in Konflikt geraten waren, oder sie haben sie bewußt in solche Konflikte gebracht, damit ihre Treue einen 'gesunden Unterbau' durch Sozialdeklassiertheit erhielt; damit es für sie 'keinen Rückweg' mehr gab."
Eugen Kogon (1903-1987)

"Der Rummel um die Selbstverwirklichung ist ein Symptom des Scheiterns. Selbstverwirklichung sucht nur derjenige, der unfähig ist, den Sinn seines Lebens in etwas anderem zu finden als in seinem Egoismus.
Viktor E. Frankl (1905-1997)

"Eine Gesellschaft, in deren Unternehmen eine Mentalität des Absahnens und Betrügens grassiert, ist moralisch und ökonomisch dem Niedergang geweiht."
John Kenneth Galbraith (1908-2006)

"Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum geht in einer begrenzten Welt immer weiter, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom."
Kenneth Ewart Boulding (1910-1993)

"Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel."
Paul Watzlawick (1921-2007)

"Märkte ... sind als das zu erkennen, was sie sind, nämlich dynanische, unvorhersagbare und manchmal gefährliche Systeme zur Übertragung von Reichtum und Macht."
"Im Vergleich zu anderen Disziplinen neigt die Ökonomie dazu, ihre Theorie ein ganzes Stück vor den Beweisen hergaloppieren zu lassen."
Benoit B. Mandelbrot (1924-2010)

"Das Problem mit dem Kapitalismus sind die Kapitalisten. Sie sind so verdammt gierig."
Herbert H. Hoover, US-Präsident (1929-1933)

"Wir haben immer gewusst, dass rücksichtsloser Eigennutz moralisch verwerflich ist. Jetzt wissen wir, dass er der Wirtschaft schadet."
Franklin D. Roosevelt, US-Präsident (1933-1945)

"Das Papiergeld ist das trojanische Pferd des Kapitalismus, mit dem es den Machteliten der Erde immer wieder gelingen wird, seine Reichtümer zu erobern und ihn von innen heraus zu zerstören."
Walter Hirt (1938-2006)

"Die Art von Wachstum, die die Politiker meinen, bringt steigenden Verbrauch mit sich. Deshalb wird es langfristig nicht funktionieren."
Dennis L. Meadows (1972)

"Gold und wirtschaftliche Freiheit sind unteilbar." (1966) (President of Townsend-Greenspan & Co., Inc)
"Es gibt keinen richtigen Pfad, der mit Gold gepflastert sein kann." (1986) (Chairman of the United States Federal Reserve Board)
Alan Greenspan

"Zur Ratio der kapitalistischen Marktwirtschaft gehört zweifelsohne, dass die gesellschaftlich notwendige Zeit 'produktiver' Erwerbsarbeit ständig abnimmt."
"Staatliche Wirtschaftspolitik kann sich heute weniger denn je darauf beschränken, die ökonomische Prosperität zu fördern. Sie muß auch eine Antwort auf die sozialen und ökologischen Probleme finden, die in einer marktwirtschaftlichen Ordnung entstehen, an deren Lösung aber der Markt selber kein 'Interesse' hat. In solchen Fällen muß der Staat direkt Einfluß nehmen - sei es mit Anreizen, sei es durch Steuerung, sei es mittels Geboten und Verboten."
Oskar Lafontaine (1990)

"Wenn wir Angst davor haben, Menschen selbst darüber entscheiden zu lassen, in welcher Klasse sie fliegen wollen oder wie viele Sterne ihr Hotel haben muß, sollten wir sie eigentlich nicht losschicken, damit sie Geschäfte in unserem Namen machen."
"Es gehört zu unserer Unternehmensphilosophie, daß wir versuchen, für unsere Topgehälter höchstens das Zehnfache unserer niedrigsten Löhne anzusetzen."
Ricardo Semler (1993)

"Politik wird inzwischen in einem nie zuvor beobachteten Mass an den Finanzmärkten gemacht. Hier ballt sich, wie der Fall Mexico gezeigt hat, eine quasihoheitliche Macht zusammen, die weitreichende Grundsatzentscheidungen fällt. Der Realpolitik bleibt häufig nichts anderes mehr übrig, als diese auszuführen!"
Arnd Hildebrandt (1995)

"Das Schuldenproblem kann nur gelöst werden, wenn Staaten in Konkurs gehen."
Werner Vontobel (1995)

"Wir wissen aus der Geschichte, dass Regierungen und Parlamente vor nichts zurückschrecken, um am Steuerwiderstand vorbei populäre Ausgaben zu finanzieren. Sie setzen sich über Verfassung, Gesetze und Verordnungen hinweg, um ihre bankrotte Politik fortsetzen zu können. Um das künftig zu vereiteln, sind radikale Reformen unverzichtbar."
Walter Wittmann (1995)

"In Europa im Mittelalter vom 10. - 13. Jahrhundert wurden lokale Währungen von den Fürsten ausgegeben und dann immer wieder eingezogen und, versehen mit einer Steuer, neu herausgegeben. Auch dies war eine Art von Liegegeld (Vorhaltegeld), so dass es unattraktiv war, Geldreichtum anzuhäufen. Das Ergebnis war ein Aufblühen der Kultur, ein allgemeiner Wohlstand, der genau in der Zeit herrschte, als lokale Währungen verwendet wurden. Praktisch alle Kathedralen wurden in dieser Zeit gebaut. Wenn man bedenkt, was es für einen kleinen Ort bedeutete, solche Kirchen zu bauen, dann ist das eine gewaltige Leistung."
Bernard A. Lietaer (1997)

"Die Fülle der städtischen Steuern ist beeindruckend und verwirrend zugleich - so bezog Köln sein Einkommen im Spätmittelalter aus über 150 verschiedenen Quellen -, aber es gab im Grunde genommen nur zwei wirklich wichtige Steuerarten: die direkten Vermögenssteuern und die indirekten Umsatzsteuern. Bei der Vermögenssteuer setzte allgemein die Steuerpflicht dort ein, wo ein individuelles Vermögen erkennbar wurde, also in der Regel bei der Gründung eines eigenen Haushalts. Generell galt das Steuergeheimnis für alle. Jeder schätzte sich selbst ein und entrichtete seine Steuern geheim gegenüber Dritten. Der Gefahr der Steuerhinterziehung begegnete man mit verschiedenen Sanktionen. Oft war der Rat berechtigt, das Vermögen des Steuerzahlers zu dem von ihm angegebenen Wert zu erwerben, so z. B. in Stendal, Hamburg, Frankfurt am Main."
Stuart Jenks (2000)

"Als Madeleine Albright 1996 in ihrer damaligen Funktion als amerikanische Botschafterin der Vereinten Nationen gefragt wurde, was sie dazu sage, dass 500 000 irakische Kinder infolge des amerikanischen Wirtschaftsembargos gestorben seien, sprach sie von einer sehr schweren Entscheidung, doch der Preis sei, alles in allem, nicht zu hoch gewesen."
Arundhati Roy (2002)

"Heute verdienen Amerikaner ihren Lebensunterhalt, indem sie sich gegenseitig ihre Häuser teuer verkaufen, die sie mit von den Chinesen geborgtem Geld bezahlt haben. Das ist irgendwie kein nachhaltiger Lebensstil."
Paul Krugman, (2005) , US-Volkswirt und Nobelpreisträger

"There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning."
Warren E. Buffett (2006)

"Am Ende gibt es nicht mehr Pluralität, Vielfalt und Qualität, wie vor der Einführung des Privatfernsehens von dessen Beführwortern versprochen worden ist; Statt mehr Vielfalt gibt es mehr Einfalt, mehr vom Gleichen und das auf einem niedrigeren Niveau."
Albrecht Müller (2006)

"Der Sieg des Islam bedeutete nicht nur die Unterwerfung des Menschen unter den einen, männlichen Gott, sondern auch die sexuelle Unterwerfung der Frau unter den Mann."
"Die Schule ist für viele muslimische Mädchen der Ort, an dem sie Respekt und Gleichbehandlung erfahren. Die Schule ist der einzige Freiraum, der ihnen offen steht."
Necla Kelek (2006)

"Wer prinzipiell die Logik des Wolfsrudels will, muss sich ihr auch tagtäglich stellen wollen. In Brasilien müssen sich viele Superreiche Hubschrauber anschaffen, um ihre Kinder zur Schule bringen zu können, weil der Weg über Straßen selbst in gepanzerten Limousinen zu gefährlich ist. In der USA müssen sich die Reichen an vielen Orten Gettos mit eigenen Bewachern bauen, um in Ruhe ihren Reichtum genießen zu können."
Heiner Flassbeck (2006)

"Wer weiter nachdenkt, hat auch herausgefunden, dass die zum Wundermittel hochstilisierte Vereinfachung der Steuersätze überhaupt nichts zu tun hat mit der unvermeidlich komplizierten Frage, welchen Gewinn ein Haushalt oder ein Unternehmen am Ende eines Jahres wirklich gemacht hat, wenn man die Belastungen, die mit der Erzielung des Einkommens verbunden waren, angemessen berücksichtigt."
Heiner Flassbeck (2006)

"Das Problem vieler Großkonzerne besteht ja gerade nicht darin, dass ihr Besitz in privaten Händen liegt, sondern dass ihre Besitzer sich einerseits in völlig anonyme 'Anleger' verwandelt haben und dass die Unternehmen aufgrund ihrer Größe andererseits zu bürokratischen Prozessen und Strukturen tendieren, die jeder sozialistischen Planwirtschaft Ehre machen würden."
"Einkommen ist ein Bürgerrecht, Vollbeschäftigung eine Illusion. Also müssen wir Arbeit und Einkommen trennen."
Götz W. Werner (2007)

"Das Geld erleichtert den Austausch von Gütern und Dienstleistungen und ist damit eine der genialsten Erfindungen der Menschheit.
Dennoch verstehen die wenigsten Menschen wie es funktioniert. Verständen sie es, so hätten wir ein anderes System und damit mehr soziale Gerechtigkeit, bessere Chancen für eine gesunde Umwelt und eine größere Währungsstabilität. Es lohnt also, sich mit diesem Thema zu befassen."
Margrit Kennedy (2008)

"Finanzmärkte, das sollten wir aus der Krise gelernt haben, sind dumm und verzerren wichtige Preise, statt richtige Preise zu finden."
Heiner Flassbeck (2009)

"Früher nahmen Grubenarbeiter oft einen Kanarienvogel mit in die Minen. Solange er sang, war die Luft in Ordnung. Die Isländer waren der Kanarienvogel des internationalen Finanzkapitalismus. Ihnen blieb die Luft als Erste weg."
Halldór Gudmundsson (2009)

"Das Konzept einer liberalen, sich selbst überlassenen Marktwirtschaft, die ganz aus sich selbst heraus und ohne Einmischung des Staates für das Wohl aller sorgt, ist als unsinnige Ideologie entlarvt worden."
Wolfgang Köhler (2009)

"Es wurde immer behauptet, dass die sozialistische Planwirtschaft Fehlallokationen von Kapital in großem Ausmaß hervorbringt. Heute wissen wir: Das kann der Turbokapitalismus auch."
Max Otte (2009)

"Was ist der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus? Im Sozialismus werden die Banken erst verstaatlicht und gehen dann pleite. Im Kapitalismus gehen sie erst pleite und werden dann verstaatlicht."
Heribert Prantl (2009)

"Derzeit liegen die Vermögensansprüche der Geldbesitzer bei dem annähernd Vierfachen der jährlichen globalen Wirtschaftsleistung. Das heißt, wenn alle plötzlich auf die Idee kämen, ihre Konten zu plündern und dafür Designermode, Couchgarnituren oder Hightech-Fernsehgeräte zu kaufen, wären diese Güter gar nicht vorhanden und eine dramatische Geldentwertung die notwendige Folge. Auf dem weltweiten Vermögensmarkt wird also faktisch mit ungedeckten Scheks gehandelt."
"Es gab selten ein System, das so wenige Profiteure und so viele Verlierer hatte wie der heutige Kapitalismus. Es gibt keinen Grund, sich mit ihm und in ihm einzurichten."
Sahra Wagenknecht (2009)

"Schon lange macht sich der Westen nicht mehr klar, wie viel Ablehnung er hervorruft. Ob bei Abrüstung, Menschenrechten, Kontrolle von Atomwaffen, globaler sozialer Gerechtigkeit - der Westen spricht fortwährend mit gespaltener Zunge. Und der Süden reagiert mit abgrundtiefem Misstrauen. Er hält diesen Westen, der in seiner Praxis ständig die von ihm verkündeten Werte Lügen straft, für schizophren."
Jean Ziegler (2009)

"Da man an den Finanzmärkten - anders als beim Pferderennen - immer besonders viel gewinnt, wenn besonders viele auf das gleiche Pferd setzen, resultiert ein massiver carry trade in einer Aufwertung der Währung eines Landes mit relativ hoher Inflation. Die Gewinne der Spekulanten steigen so sogar noch weit über die Zinsdifferenz hinaus."
"Wenn 30 Jahre nach dem Versuch der konservativen Parteien, ein Wirtschaftswunder zu wiederholen, und nach dem erfolglosen Versuch, das Wirtschaftswunder auf Ostdeutschland zu übertragen, wiederum eine konservativ-liberale Regierung nichts anderes im Sinn hat, als über Steuersenkungen und Bürokratieabbau ein »Wirtschaftswunder« in Gang zu setzen, dann läuft etwas fundamental schief in diesem Land."
Heiner Flassbeck (2010)

"In dieser Demokratie legitimieren die Dümmeren die Macht der Reichen."
Am Bauzaun von Stuttgart 21 (2010)

"Die Grünen haben die ökonomische Realität brutalisiert. Sie haben einer Minderheit geholfen, sich noch enthemmter zu bereichern. Auf der anderen Seite haben sie noch mehr VerlierInnen geschaffen. Die bundesdeutsche Gesellschaft hat heute eine tiefere soziale Kluft als vor der grünen Regierungsbeteiligung.
"Soziale Ungleichheit macht diejenigen, die an ihrer Verschärfung mitarbeiten und von ihr profitieren, bösartig. Sie enthemmen sich, die Maske fällt. Und sie fällt exakt in den Milieus, in denen sich die Grünen heute verorten : in der »Mitte« und »links der Mitte«. Wie weit rechts das immer sein mag. Die Grünen sind ein ganz spezieller Motor des neokonservativen Rollbacks."
Jutta Ditfurth (2011)

"Stoppt das Euro-Desaster! Reformen - jetzt! Feste Mindesteigenkapitalanforderungen für alle Finanzakteure. Größenbegrenzungen für Finanzdienstleister. Trennung von Geschäfts- und Investmentbanking. Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Gründung einer staatlichen europäischen Ratingagentur."
Max Otte (2011)

"Der Kapitalismus löst Ludwig Erhards Versprechen »Wohlstand für alle« selbst in den Industrieländern nicht mehr ein. Global hat er es nie getan. Weil die heutige Wirtschaftsordnung nur »Wohlstand für wenige« schafft und die Basis von Freiheit und Demokratie zerstört, brauchen wir eine neue."
"Der Kapitalismus ist zum wichtigsten Hinderungsgrund für ein Leben in Freiheit, Demokratie und Wohlstand geworden. Deshalb lautet die politische Forderung unserer Zeit : Freiheit statt Kapitalismus."
Sahra Wagenknecht (2011)

"Der törichte Slogan »Wir sind 99 Prozent« unterstellt, dass Teile der Oberschicht und die gesamte Mittelschicht zum sozialen Protest zählten und auch ihre wohlhabenden Teile nicht zu den vom Kapitalismus Profitierenden gehörten. Der Spruch verrät die Abwesenheit noch der embryonalsten Form von Klassenanalyse."
Jutta Ditfurth (2012)

"Ohne die gut informierten, politisch aktiven und engagierten Bürgerinnen und Bürger ist die moderne Demokratie nichts wert."
Walter Sittler (2012)

"In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt."
Egon Bahr (2013)

"Diese Wirtschaft tötet. Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während eine Baisse um zwei Punkte in der Börse Schlagzeilen macht."
Jorge Mario Bergoglio (Franciscus PP) (2014)


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Rainers Notizen und Satire

"Geld ist bunt bedrucktes Spezialpapier, im Zweifelsfall nichts wert."

"Ein Cent bei Christi Geburt zu 4% bis heute angelegt - in Gold umgerechnet bei 36091 Euro pro kg - entspräche rund 1095 Goldkugeln vom Gewicht der Erde mit 5,974⋅1024 kg."
___ 0.01*1.04**2018/(36091*5.974e24) = 1095.506 ___

"Ackermanns 25 % Kapitalrendite macht aus 100 Euro nach 15 Jahren 2842 Euro. Ein um 3% wachsendes Bruttosozialprodukt kommt dabei nur auf 156 Euro."

"Auf der Bank gibt es keine Bankberater, sondern nur Verkäufer."

"Wenn Großbanken ihren Kunden riskante Schuldverschreibungen verkaufen und gleichzeitig auf deren Wertverfall wetten, sollte man dieses Schwarzepeter-Spielkasino schließen."

"Die Finanzbosse haben der Regierung die Narrenkappe aufgesetzt, nachdem diese zuvor ein Remake des tetzelschen Ablasshandels (Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt!), genehmigt hatten."

"Wenn man den Staat entmachtet und das Heft den Banken übergibt, darf man sich nicht wundern, wenn man von diesen die Rechnung präsentiert bekommt."

"IWF (Internationaler Währungsfonds) und WTO (Welthandelsorganisation) sind die Planierraupen des Kapitalismus, mit denen die Hügel der gewachsenen lokalen Wirtschaftsstrukturen abgetragen werden, damit multinationale Konzerne und korrupte Politiker ihre Geld- und Machtgier befriedigen können. Zurück bleibt ein Chaos, die Betroffenen werden nicht gefragt, verlieren ihre bescheidene aber sichere Existenz und landen nicht selten in den Slums der Großstädte."

"Religionsanhängern genügt die Existenz des Universums nicht, sie brauchen einen Gott, der das alles erschaffen hat. Genauso gut könnten sie fragen, wer Gott erschaffen hat und sich damit ewig im Kreis drehen."

"Religionen sind die Grundlage von Dienstleistungsunternehmen, für deren Produkte die Garantieleistungen erst im Jenseits eingefordert werden können."

"Religion ist etwas für Denkfaule und solche die andere für sich arbeiten lassen wollen."

"Manche Menschen haben kein Problem damit, ihre Kinder von fremden Menschen betreuen zu lassen, aber nie würden sie einem Fremden ihr eigenes Auto anvertrauen."

"Die Meinung der Herrschenden wird durch die Medien zur herrschenden Meinung gemacht."

"Ob Kapitalismus, Kommunismus oder irgendein anderer Ismus, hinter allem steht das Sytem Mensch, bei dem die Schlaueren die weniger Schlauen über den Tisch ziehen."

"Die Wurzeln der Amerikanischen Gesellschaft liegen im Faustrecht des Wilden Westens."

"Die Formulierung 'Zehn Prozent zahlen 50 Prozent der Einkommensteuer' ist irreführend. Diese zehn Prozent führen die Steuer nur ab. Einkommensteuer zahlen schließlich alle die konsumieren, denn diese Steuer ist ja in den Preisen enthalten. Ausgenommen sind vielleicht ein paar, die im Baströckchen durch den Wald laufen und sich von Beeren und Wurzeln ernähren."

"Der Wettbewerb hat eine Zwillingsschwester namens Chancengleichheit. Damit beides funktioniert muss der Staat Regeln setzen und dann aber auch kontrollieren, dass sie eingehalten werden. Tut er das nicht, dann wird aus der Marktwirtschaft schnell eine Vetternwirtschaft."

"Rein rechnerisch reicht die bei uns eintreffende Sonnenenergie von weniger als einer Stunde, um den Jahresenergiebedarf der ganzen Welt zu decken (SCHOTT SolarAG). Diese Energiequelle wird aber dann erst richtig sprudeln, wenn die großen Energieversorger einen Weg gefunden habenem, einen Zaun um die Sonne zu bauen, an dessen Eingang sie kassieren können."

"Wenn die Kernkraftwerksbetreiber Rücklagen bilden müssten, um bei einem GAU für den Schaden aufzukommen, dann wäre der Atomstrom unbezahlbar."

"Viele Politiker glauben, sie wären an der Macht, dabei sind sie nur an der Regierung."

"Die Hauptaufgabe der Politik besteht darin, für eine gerechte Verteilung des Brottosozialproduktes Sorge zu tragen."

"Wenn die Politik sich aus der Verantwortung stehlen will, dann empfielt sie die Privatisierung von originären Staatsaufgaben."

"Das Ehrenamt ist das Feigenblatt, hinter dem sich die eigentlich dafür zuständigen Politiker verstecken."

"Parteien sind System gewordene Einschränkung der Meinungsfreiheit."

"In einem System, welches das Prinzip vom 'leben und leben lassen' ständig mit Füßen tritt, geht letztlich jegliches Vertrauen verloren."

"Der Versuch der SPD, sich beim Geldadel einzuschmeicheln, endete mit dem Fußtritt in die Opposition. Der Mohr hat mit Steuersenkungen und der Agenda 2010 seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen."

"Die Mehrzahl der Wähler sind Masochisten, sie wählen nach dem Motto, wer mich quält der wird gewählt. Vielleicht liegt das an der christlichen Erziehung, nach der Devise »wen Gott liebt, den züchtigt er«, d.h. wem es hier schlecht geht, der hat es dafür im Himmel besser."

"Wenn Politiker immer wieder versuchen Adam Riese zu überlisten, dürfen sie sich nicht wundern, wenn man ihnen misstraut."
"Politikerverdrossenheit ist das Normalste der Welt."
"Misstrauen gegenüber den Politikern ist Bürgerpflicht und gut zu begründen :
Erst erpressen die Finanzbosse die Regierung, dann die Automanager und jetzt noch die Kernkraftwerksbetreiber ; wie soll das weitergehen ?
Die dabei zutage getretene Hilflosigkeit der verantwortlichen Politiker ist erschreckend !"

"Juristen sind die Allzweckwaffe der herrschenden Gesellschaft. Sie machen erst die Gesetze, um dann den Mächtigen zu zeigen, wie man deren Lücken geschickt ausnutzen kann. Das schafft Beschäftigung bei den Juristen und produziert noch mehr Beschäftigung bei denen, die darunter leiden und sich nicht dagegen wehren können. Der Sinn und Zweck ist Ausbeutung. Die Verlierer sind zwar in der Mehrheit, können aber mit den sogenannten 'Demokratischen Mitteln' nichts ändern. Eine APO (außerparlamentarische Opposition) ist daher umso dringender notwendig. Die APO muss sich aber vernetzen und die Kräfte bündeln und vervielfachen. Erst wenn sie mehr sind, als Polizisten aufgeboten werden können, werden sie vom Bittsteller zum Verhandlungspartner."

"In Deutschland hat das Demenzzeitalter begonnen. Die politischen Geisterfahrer auf der Wirtschaftsautobahn fangen auch schon an mit dem Säbel zu rasseln. Ob dann wohl die Kriegsministerin Ursula ihre sieben Kinder an die Front schickt?
Der Intelligenztest im letzten Jahrhundert, mit zwei verlorenen Weltkriegen und einem halb zerstörten Land, hat Deutschland ausnehmende Dummheit bestätigt. Jetzt wird wohl wieder ein neuer Versuch gestartet. Wie der ausgehen wird, kann sich jeder denken. Die Russen sind gute Schachspieler, auch auf dem 'Grand Chessboard' des Herrn Zbigniew Brzezinski.
Arroganz gegenüber Russland und mangelnder Respekt haben schon Napoleon und Hitler scheitern lassen, das sollte man nicht so schnell vergessen. Wieso man die Respektlosigkeit der Amis gegenüber jedermann mittragen soll, verstehen wohl nur Regierungen, die sich als Angestellte im Weißen Haus betrachten.
Wenn die Amis meinen, sie müssten neben jedem Ölbohrturm einen Militärstützpunkt haben, dann war zu erwarten, dass da mal einer sagt, dem sie zu dicht auf die Pelle rücken, jetzt reicht's aber."

Textbausteine der Politiker :
"Wir müssen nach vorne schauen" (D.h. erinnere mich nicht an meine Fehler von Gestern.)
"Wir müssen alle sparen" (Das geht natürlich nicht, denn wenn keiner mehr Geld ausleiht, müssten die Banken schliessen, oder Gebühren verlangen fürs Geldaufbewaren.)
"Wir müssen Bürokratie abbauen" (Das denke ich auch manchmal, wenn ich nachts um 11 Uhr allein an einer übersichtlichen Kreuzung stehe, und alle anderen zuert Grün bekommen.)
"Sozial ist, was Arbeit schafft" (Sagen vor allem Leute, die gerne andere für sich arbeiten lassen, und das möglichst billig. Zum Nulltarif gibt es schließlich immer genügend Arbeit.)
"Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit" (Das sagen vor allem Leute, die selber nie jede Arbeit machen würden.)
"Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen" (Unsinn, denn wer nicht gegessen hat, der kann auch nicht arbeiten.)
"Wir müssen unser Profil schärfen" (Irgendwie passen bei uns Worte und Taten nicht zusammen.)
"Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden" (D.h. das kann lange dauern und kommt wahrscheinlich nie.)
"Humankapital freisetzen" (Arbeiter und Angestellte entlassen.)
"Wir hinterlassen unseren Kindern einen riesigen Schuldenberg" (D.h. die Schuldner-Kinder werden an die Gläubiger-Kinder zahlen ; das war aber immer so. Was soll sich denn jetzt auf einmal geändert haben ?)
"Wir verhandeln auf Augenhöhe" (D.h. manch einer, der von Augenhöhe spricht, zeigt seinem Gegenüber allenfalls seine Hühneraugen.)
"Strukturelle Reformen" (D.h. Lohndumping, geringere Löhne und Renten, Senkung von Sozialstandards und Ausgabenkürzungen des Staates.)
"S21 entscheidet über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands" (D.h. eine ehemalige "FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda" definiert das Raubrittertum neu, nach dem Motto : Das Projekt erst billig anpreisen, dann von der eigenen Seilschaft scheindemokratisch absegnen lassen, und hinterher mit den wahren Kosten das dumme Volk erpressen.)
"Der Kostendeckel wird gehalten (z.B. S21)" (D.h. bei der DB : Erst wenn sie selber zahlen muss, sagt sie, was es wirklich kostet.)
"Kommunikationsgau (z.B. S21) oder wir haben das Projekt schlecht kommuniziert" (D.h. wir haben uns arrogant über die Interessen der Mehrheit der Bürger hinweggesetzt.)
"Bürgerbeteiligung (z.B. Filderdialog bei S21)" (D.h. Farce zum Beschwichtigen von Protesten und zur Begründung höherer Kosten)

Die armen Amerikaner!
Erst besetzen die Indianer ihr heiliges Land (God's own Country) . Statt die Indianer einfach zu vertreiben, versucht man ihnen das Land, das ihnen - nach ihrem Verständnis - gar nicht gehört , abzukaufen. "Wie man denn etwas verkaufen könne, das einem gar nicht gehört", fragen die Indianer. Ok, am Schluss haben die Indianer dann nachgegeben und ihr Land gegen Whisky und Vorderlader eingetauscht. Dann kamen die vielen Afrikaner, die zuhause keine Arbeit hatten, und haben den Amerikanern bei der Feldarbeit geholfen. Auf einmal wollten die auch wie richtige Menschen behandelt werden. So eine Frechheit, denn schließlich hat man ihnen doch Arbeit gegeben. Später wird von denen auch noch einer Präsident! Die Technik macht Fortschritte. Erdöl wird wichtig. Da denken sich die Amerikaner, erst mal halten wir unser eigenes Öl in Reserve und holen uns woanders welches, z.B. bei den Saudis. Auch die Saudis finden die Idee mit fremden Ölquellen gut. So kam es zum Streit mit den Amis wegen Afghanistan. Da haben sich ein paar Saudis auf den Weg gemacht und in NYC zwei Hochhäuser flachgelegt und den Strategen im Pentagon ans Bein gepinkelt und ihre Bude beschädigt. Das war für die Amis ein Schock! Angriffe im eigenen - von Gott überlassenen - Land, gab's noch nie! Also erfand man den Kampf gegen den Terrorismus und gegen alle, die vielleicht was gegen Amerika haben könnten. Und weil man nie genau weiß, wer dazu gehört, hat man beschlossen, alle zu bespitzeln und zu überwachen, Internet und Telefon abzuhören. Die armen Amerikaner stehen doch unter Schock! Was sollen sie denn machen, wenn sie im eigenen Land nicht mehr sicher sind, mal abgesehen von Oklahoma City. Das wären ja sonst Zustände wie in Afrika , wo regelmäßig viele Menschen umgebracht werden. Aus Angst wird Hysterie, und wenn dann noch alles wegen Snowden rauskommt, ist der Kindergarten komplett. Eigentlich müsste der Obama seinen Friedensnobelpreis an Smowden weiterreichen, denn der Obama hat ja mit Frieden nicht viel am Hut. Aber das schafft er nicht, er hat bei Guantanamo ja auch nicht die Kurve gekriegt. Wie soll man denn passende Geständnisse produzieren, wenn man nicht mehr foltern darf? Jetzt regt man sich in Deutschland noch auf, weil vielleicht die Bundesregierung (womöglich die "Mutti" persönlich) abgehört wurde. Was sollen die Amis da schon groß erfahren haben, die sind in Berlin doch nur an der Regierung, aber doch nicht an der Macht. Aber Aufregung und Lärm passt halt zum Kindergarten. Man muss ja auch an die vielen Arbeitsplätze in den Geheimdiensten denken. Die müssen das viele Geschäft auch schon an Private vergeben. Mir kommt das schon ein bisschen vor, wie Stasi, nur globalisiert. Da fragt man sich doch, hat jetzt die BRD die DDR, oder etwa die DDR die BRD übernommen? Mit Gleichschaltung der Medien, Kitas, G8, Planung von Großprojekten, die nicht funktionieren und total aus dem Ruder laufen. Vielleicht geht's aber letztlich doch immer nur um Arbeitsplätze! D.h. viel Murks und viel Schnüffeln bedeutet halt viel Arbeitsplätze! Kann man dem Snowden keinen Werkvertrag anbieten, der macht es doch jetzt sicher billig?

Merkel, das trojanische Pferd der Amerikaner.
Angela, die Schutzheilige der Kleinkriminellen und Busengrabscher aus dem Osten und Süden.

Merkels Sprüche oder die Weisheiten der Binse :
Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden (und das kann dauern).
Das (was auch immer) ist alternativlos.
Wir machen es, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen.
Es ist immer besser, miteinander als übereinander zu reden.
Wir machen das Schritt für Schritt. D.h. da kann es weitergehen in die Sackgasse oder wir laufen im Kreis, Hauptsache Schritt für Schritt, die Richtung wird sich zeigen.
Wir schaffen das, gemeint ist aber, fangt ihr ruhig schon mal an, ich muss erst noch die Windrichtung peilen.

Merkels Versagen :
Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte Deutschland am völkerrechtswidrigen Irak-Krieg teilgenommen und das Chaos im nahen Osten mit angerichtet. Da sie jetzt auf einmal Fluchtursachen bekämpfen will, will sie damit quasi gegen sich selbst kämpfen. Sie ist wohl eine Anhängerin des kreativen Chaos und probiert es jetzt mal aus, mit Hilfe von Flüchtlingen.
Als ehemalige "FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda" hat sie sich vor allem um die Beschaffung von Konzertkarten gekümmert. Also man benutzt seinen Posten für ein Privatvergnügen. Die beste Voraussetzung für eine Fernsteuerung, z.B. aus Washington.
Bankenrettung, Privatisierung der Gewinne und Vergesellschaftung der Verluste. Mitglieder des internationalen Finanzspekulantentums dürfen sie dann beraten und dafür im Bundeskanzleramt Geburtstag feiern. Komisch, ihr Mann war nicht dabei. Vielleicht sollte sie öfter auf ihn hören.
Atomeinstieg nach dem Ausstieg, dann plötzlich wieder Ausstieg, bei gleichzeitiger Vernachlässigung der erneuerbaren Energien.
Griechenland, zuerst keine Verteilung der Schulden auf andere Länder, dann Schuldenschnitt, Rettung der Privaten und ein europäisches Rettungspaket nach dem anderen. Sparpolitik in den Defizitländern mit dem Ergebnis steigender Arbeitslosigkeit, vor allem bei den Jugendlichen.
Eurosystem an die Wand fahren mit Lohndumping und mit hohen Exportüberschüssen die deutsche Arbeitslosigkeit exportieren, auf Kosten der Europartner.
Künftige Rentner mit der Privatrente für dumm verkaufen, aber die eigene Altersvorsorge, wie in einem Umlagesystem, sofort aus der Steuer beziehen.
Flüchtlinge anlocken, mit "wir schaffen das", aber meinen "ihr schafft das schon". Und wenn das Land dagegen ist, dann ist es eben nicht mehr mein Land.
Da hatten wir doch schon mal Einen: " Wenn das deutsche Volk den Krieg nicht gewinnt, dann soll es doch untergehen."
Den haben auch mal mindestens 70% gut gefunden. Am Schluss musste der sich mit einem Selbstmord aus der Affäre ziehen, nachdem er zuvor dafür gesorgt hatte, dass das halbe Land in Schutt und Asche lag.
Nach Churchill hat man die Deutschen entweder an der Gurgel oder sie lecken einem die Stiefel. Z.Z sind wir wohl gerade bei Letzterem.
Den Pleitestaat Ukraine gegen Russland hetzen und EU-Steuergelder an korrupte Oligarchen verteilen, weil Barak was Größeres vorhat.
Den Amis in den Hintern kriechen, sich abhören lassen, zusehen, wie sie von Deutschland aus Unschuldige kidnappen und zum Foltern weiterverfrachten. Amis dürfen von Deutschland aus mit Drohnen Personen verfolgen und töten, wenn es dabei Unschuldige trifft, haben die halt Pech gehabt.
Den gesamten Theaterbetrieb kann man nur verstehen, wenn man nicht nur die Aufführung auf der Bühne sieht, sondern auch betrachtet, was hinter der Bühne und in den Kabinen passiert.
Mit Militäreinsätzen (wenn auch erst nur Aufklärung) im Nahostchaos mitmischen, zivile Opfer bei den Einsätzen der Russen beklagen, und dann den Angehörigen der deutschen Touristen, die einem Anschlag in Istanbul zum Opfer gefallen sind, Anteilnahme vorspielen.
Gleichzeitig macht man Geschäfte mit und liefert Waffen an Saudi-Arabien. Die finanzieren den IS, den wir aber bekämpfen wollen. Das ist zwar kompletter Blödsinn, aber wahrscheinlich gut für das Wachstum der, ach so geliebten Exportindustrie.
Flüchtlings-Chaos anrichten, die öffentliche Sicherheit gefährden durch zu wenige Polizisten, Rechtsstaat schwächen durch zu wenige Richter und Justizpersonal. Bis Prozesse beginnen, dauert es oft ewig, in der Zwischenzeit laufen die Täter frei rum und haben noch mehr Straftaten begangen. Wohnungseinbrüche, Taschendiebstahl und Übergriffe gegen Frauen nehmen zu.
In der durch Mainstream-Medien gelenkten deutschen Demokratie werden auch schon mal unliebsame Begleiterscheinungen des Chaosbetriebes unterdrückt.
Selbst die, personell geschrumpfte und damit verunsicherte Polizei spielt da mit.
Schwächung der Verkehrsinfrastruktur, durch Unterstützung für den Murksbahnhof S21, und damit Verhinderung eines integralen Taktfahrplanes. Hauptsache die Immobilienspekulanten machen ihr Geschäft und spenden an die Partei.
Trübe Geschäfte mit dem Autokraten Erdogan. Der schickt weniger Flüchtlinge und bekommt dafür Bestechungsgeld.
Es wird Zeit Frau Merkel, dass sie zurücktreten. Schluss mit Schönreden und Klientelwirtschaft. Zulange an der Macht, produziert zu viele Fehler.

Rainer von Gutenstein